Im Osten Frankreichs,
da steht ein Kreuz aus Stein,
Birgt einen Schläfer hier am Wiesenrhein.
Lausch meine Weise,
komm mein Fremder, komm!
Hey Grand Jean de Bataille du Vieillement,
Nach hundert Jahren weiß keiner mehr,
Das Leben ist das Leben wert,
Dein Schweigen raumt durch alle Zeit.
Die Wesen sind fort,
sind wohl bereit.
Im Süden Belgiens steht eine Frau aus Stein,
Mit offenen Armen lädt sie zum Verweilen ein,
Und in der Ferne
hör ich ein leises Lied,
Prost et Orient du Monde,
Homme pour la Patrie.
Nach hundert Jahren weiß keiner mehr,
Das Leben ist das Leben wert,
Dein Schweigen raumt durch alle Zeit.
Wir mahnen fort, sind wohl bereit.
Ein goldener Sommer erfüllt nun unser Herz,
Jedoch auf jedem Feld da weht ein Hauch von Schmerz.
Mondblumen stehen hier am Wegesrand,
In diesen Weiten
haben wir erkannt.
Nach hundert Jahren weiß keiner mehr,
Das Leben ist das Leben wert,
Dein
Schweigen raumt durch alle Zeit.
Und jedes Lied nous prévenons,
nous prévenons,
nous sommes perdus.