Wohles Finster
Wo war's schnell, wie ein Neger im Tunnel,
dass uns keiner sieht und findet,
nicht einmal das Jesuskind.
Du bist oben und ich bin unten,
du die Hündin, ich der Hund.
Du mein Jachzen, du mein Schrein,
dass man nachher nix bereuen,
nur nicht so zart wie in den zarten Liedern.
Wenn's Rosen oder Messer gilt,
dann ist heut Messernacht.
Pass auf, ich tu dir gut, du tust mir weh,
das ist keine Grampeltee.
Lass die nur fallen, dann steigen wir auf,
erst seht's jetzt alles, alles, wir haben einen Lauf.
Gelb wird aus jedem Trecker geholt
und tausend Grad gilt noch als geholt.
Holz in Wunden, das macht wach,
komm, komm, komm, leg mir noch ein Schäferl nach,
nur nicht so zart, ich bitte, nur nicht so zart,
wie in den zarten Liedern.
Wenn's Rosen oder Messer gilt,
dann ist heut Messernacht.
Jetzt kannst du für mich was spieln,
weißt du, wie damals im Barcafé im 58er-Jahr,
eine Trote.
Für die schönen jungen Damen, die uns zuhören
und für die schönen jungen Herren,
die uns mit den schönen jungen Damen zuhören.
Wenn's Rosen oder Messer gilt, dann
nur nicht so zart, sag ich dir, nur nicht so zart,
nur nicht so zart, wie in den zarten Liedern.
Wenn's Rosen oder Messer gilt, dann
ist heut Messernacht.