Wir waren zwei Musketiere, wir haben einander von ferne erkannt,
am Federhut, am Klang der Lieder, an der Laute am Wirndenband.
Das Leben lag vor uns wie ein Versprechen.
Lieder und Liebe und Lachen und Zechen, die Taschen leer, doch als kostbares Pfand.
Immer das Seitenspiel bei der Hand.
Wir waren zwei wilde Gesellen
Haben in jeder Scheune aufgespielt
Applaus und im Hut ein paar Groschen
Die nach des anderen Teller geschiebt
Wir teilten die Schelte, wir teilten die Blumen
Das Nachtquartier und die mageren Krumen
Zwei so verschieden und doch eins
Dein Lied war mein Lied
Und dein Lied war mein Lied
Und meins
Wir waren zwei Königskinder
Beschenkt und gekrönt mit der Harbinengang
Umschwärmt und umschmeichelt vom Jubel
Und was wir auch begannen
Gelangt
Doch die Lieblinge des Glücks begleiten
Häme und Neid und Zwistigkeit
Kein Gift, keine Zwietracht, kein falscher Schein
Kein Luch vermagte uns je zu entzweien
Wir sind zwei alte Gefährten
Vom Leben zerzaust, vom Schicksal gegärt
Manch Kummer, manch einsame Straße
Hat uns Bart und Hasel gegrüßt
Es fliegen die Jahre und wir schreiten
Auf gleichem Wege
Lass klingen die Saiten
Lass klingen die Lieder für alle Zeit
Zwei Musketiere
Seid an Seid
Zwei Musketiere
Seid an Seid