Ich sitz aufm Bukl von a depperten Kanül,
weit und breit nur Wüste und ka Menschensüppel.
Nö, da moja Kaktus, i kom ausm Morgenland,
mei Kugel schreit a Laum,
wo is der nächste Wirschelstand?
Erstes is extrem, wo geht's da nach Bethlehem?
Reiten,
reiten,
immer nur reiten,
reiten,
reiten,
immer nur reiten,
i hör ein Schädel,
schon die Glockn läuten,
reiten,
reiten,
was soll das bedeuten?
Über mir da steht am Himmel a Komet,
und flüstert mir ins Ohr diskret.
Roll over to Bethlehem, roll over to Bethlehem,
a Bursche wär ansehnen,
weil Reiten is unbequem,
roll over,
roll over to Bethlehem.
Seit drei Wochen reit i jetzt schon durch die Wüste nei,
und kom immer wieder am selben Skelett vorbei.
Der Kabell is fix und fertig,
und schwitzt wie a Leberkass,
und so kleckt mi doch am Höcker,
i glaub,
mi reiten da im Gras.
Doch da mit einem Ei steht vor mir ein Stall,
und i hör a Mordskrawall.
Roll over to Bethlehem, roll over to Bethlehem,
die * klingt sehr extrem,
noch Sound of Jerusalem.
A Jesus spielt die Orgie,
am Schlagzeug sitzt a Chor,
Maria und Josef verfolgen knapp die Tour,
und in einer Krippen lebt a kleine Bibben,
wie der verlorene Sohn,
und schreit ins Mikrofon.
Roll over to Bethlehem,
roll over to Bethlehem,
roll over to holy,
holy,
holy,
rock'n'rolly,
roll over to Bethlehem.
Reiten,
reiten,
immer nur reiten,
reiten,
reiten in heilige Zeiten,
mein Kamel liegt a wenig averseiten,
vom Weifen her schon,
die Toten gucken leiten.