Es war einmal ein kleines Bübchen,
das bettelte so wundersüß,
Mamachi, schenke mir ein Pferdchen,
ein Pferdchen wär mein Paradies.
Darauf bekam der kleine Mann ein Schimmelpaar aus Marzipan,
er sieht es an, er weint und spricht,
solche Pferde wollt ich nicht.
Mamachi,
schenk mir ein Pferdchen,
ein Pferdchen wär mein Paradies.
Mamachi,
solche Pferde wollt ich nicht.
Die Zeit verging,
der Knabe wünschte vom Weihnachtsmann nichts als ein Pferd.
Da kam das Christkindlein geflogen und schenkte ihm,
was er begehrt.
Auf einem Tische standen stolz vier Pferde aus lackiertem Holz,
er sieht sie an, er weint und spricht,
solche Pferde wollt ich nicht.
Mamachi,
schenk mir ein Pferdchen,
ein Pferdchen wär mein Paradies.
Mamachi,
solche Pferde wollt ich nicht.
Und es vergingen viele Jahre,
und aus *** Knaben ward ein Mann.
Da eines Tages vor *** Tore,
da hielt ein herrliches Gespann
vor einer Brunka Lässe standen,
vier Pferde reich,
geschmückt und schön.
Die holten ihm sein Liebesmütterlein,
da fiel ihm seine Jugend ein.
Mamachi,
schenk mir ein Pferdchen,
ein Pferdchen wär mein Paradies.
Mamachi,
trauer Pferde wollt ich nicht.