Gleich fährt meine Bahn,
ich renn los,
muss es schaffen,
plötzlich taucht er auf, ich renn ihn um.
Vor mir liegt ein Mann,
alt und grau,
alle Gaffen,
Löcher in den Schuhen und kein Zahn im Mund,
die Haut ist bunt,
ich reich ihm meine Hand,
hast du Stress,
Junge?
fragt er, ich frag,
ob er Hilfe braucht, vielleicht,
er grinst mich nur an, weißt du was,
du Gejagter,
wer
hier Hilfe nötig hat,
in dieser Stadt,
seid ihr,
denn ich bin echt,
zu 100 Prozent, ganz
egal,
wie ihr mich auch nennt, ich bin echt,
in je*** Moment, jeder Tag, ein neues Geschenk,
er lacht mich an,
erzählt mir dann,
ich war so wie du, ein Jungleur, der Termine,
immer nur am graben nach *** Gold,
irgendwann mal kurz, war die Welt, meine Bühne,
doch dann kam der große Knall, der freie Fall,
und heute bin ich, ich,
zu 100 Prozent, ganz egal,
wie ihr mich auch nennt, ich bin ich,
in je*** Moment, jeder Tag,
ein neues Geschenk, er lacht mich an,
bis irgendwann,
komm oft hier vorbei,
wenn dir nie mehr begegnet,
doch ich hör die Worte noch in mir,
rastlos
oder frei, wohin kriegt mich das Leben,
ich hoff, dass ich irgendwann, wie dieser Mann,
spüre, ich bin ich,
zu 100 Prozent, ganz egal,
wie ihr mich auch nennt, ich bin ich,
in je*** Moment, jeder Tag,
ein
neues Geschenk, und irgendwann,
sag ich dann,
ich bin ich,
zu 100 Prozent,
zu 100 Prozent.